Knochen- und Zahnfleischaufbau

Schema Knochenaufbau

Bei vielen Menschen schrumpfen nach einer Zahnentfernung sowohl das Hartgewebe (Knochen), wie auch das Weichgewebe (Zahnfleisch) deutlich. Wenn das Volumen nicht mehr ausreicht, um Implantate dauerhaft stabil befestigen zu können, muss entweder vor („zweizeitiges Vorgehen“) oder gleichzeitig („einzeitiges Vorgehen“) mit der Implantation aufgebaut werden.



Verfahren zum Knochenaufbau

Dazu wird zum einen der eigene Knochen verwendet. Diesen entnimmt man bevorzugt - wenn ausreichend vorhanden - direkt im OP-Gebiet, sonst auch in anderen Bereichen im Mund oder notfalls vom Beckenkamm (dieser Eingriff wird unter klinischen Bedingungen in der Havelklinik durchgeführt). Es kann aber auch Knochenersatzmaterial (bei uns ausschließlich „Bio-Oss“) verwendet werden.

Die Einheilzeiten betragen bei zweizeitigem Vorgehen für Eigenknochen ca. 3-4 Monate, bei Knochenersatzmaterial ca. 6-9 Monate.


Aufbau des Zahnfleischs

Genauso wichtig für einen dauerhaften Erfolg einer Implantation ist neben der ausreichenden Knochenabdeckung ein stabiles Zahnfleisch. Wir können hier entweder im Vorfeld, zeitgleich oder nach der Implantation verschiedene OPs zur Verbesserung der Weichgewebssituation durchführen ( z.B. Vestibulumplastik, Rezessionsdeckung, Augmentation).


Besondere Vorraussetzungen für einen langanhaltenen Erfolg

Ein großer Vorteil bei uns ist, dass diese Operationen bzw. Eingriffe im Team Dr. Dr. Kindermann und Dr. Czerwinski vorgenommen werden. Die Kombination eines erfahrenen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen mit einem sowohl chirurgisch wie auch prothetisch (Zahnersatz) fokussierten Zahnarztes schafft die Voraussetzung für einen langfristigen Erfolg der Therapie. Nur so ist es uns möglich, 10 Jahre Garantie auf die Implantate zu geben. Zusätzlich können wir auf Erfahrung im Bereich der Periimplantitis-Behandlung (Entzündung des Gewebes um ein Implantat) zurückgreifen.