Natürliche und gesunde Zähne im JUPHIA

Den meisten Menschen ist es wichtig, Ihre eigenen, natürlichen Zähne möglichst lebenslang zu behalten und keine Probleme mit den Zähnen zu bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Zahnmedizin in den letzten 20-30 Jahren enorme Fortschritte vollbracht. Der Zahnarzt ist nicht mehr in erster Linie reparativ (Schadensbeseitigung) tätig, sondern vor allem präventiv (Schadensvorbeugung).

Hier spielen die regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt und die professionelle Zahnreinigung (Prophylaxe/PZR) eine entscheidende Rolle. Dies zeigt nicht zuletzt und sehr eindrucksvoll die 5. Mundgesundheitsstudie der Bundeszahnärztekammer. Allerdings haben skandinavische Studien dieses auch schon wesentlich früher belegt.
In dieser Hinsicht ist es nicht nachvollziehbar, warum die Kosten für die PZR bislang nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Die Früherkennung von Parodontitis und deren frühzeitige Therapie spielt hier ebenfalls eine wichtige Rolle. Aber auch durch den Austausch fehlerhaften Zahnersatzes (Kronen, Brücken, Prothesen), durch die Begradigung schiefstehender Zähne, durch die Entlastung überlasteter Zähne, durch die Wurzelkanalbehandlung entzündeter oder toter Zähne und durch das Einstellen einer korrekten Bisslage kann zukünftigen Schäden vorgebeugt werden. Ebenfalls in diesem Zusammenhang zu erwähnen sind die Schienen zum Zahn- und Kiefergelenksschutz, mit denen diverse Therapien durchgeführt werden können.

Prophylaxe – Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Auch bei gründlichem regelmäßigen Zähneputzen ist eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt in regelmäßigen Abständen medizinisch angezeigt. Hartnäckige Verfärbungen, etwa von Nikotin, Koffein oder Rotwein lassen sich mit der Zahnbürste nicht immer vollständig entfernen. Vor allem Am Zahnfleischrand und zwischen den Zähnen bleiben Zahnstein, Beläge und Konkremente hängen.

Im JUPHIA am Savignyplatz in Berlin beinhaltet das Vorsorgekonzept folgende Komponenten:

Was geschieht bei der Eingangsuntersuchung?

Der Zahnarzt untersucht das Gebiss auf Karies und Parodontitis und beurteilt die Mundhygiene-Situation des Patienten. Die Wünsche des Patienten und die Ziele der Therapie werden definiert und ein Prophylaxe-Intervall ermittelt. Erforderliche, zusätzliche Zahnbehandlungen finden zu gesonderten Terminen statt.

Wann und in welchen Abständen sollte die PZR stattfinden?

Bei Patienten mit durchschnittlicher Mundhygiene und gesunden Verhältnissen ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen eine halbjährliche professionelle Zahnreinigung sinnvoll. Das Intervall muss individuell angepasst werden. Bei Vorerkrankungen, bestehender Parodontitis oder erschwerten hygienischen Bedingungen zum Beispiel durch schlechten Zahnersatz oder Engstand ist ein vierteljährlicher Zeitabstand angezeigt.

Was umfasst die professionelle Zahnreinigung bei uns am Savignyplatz in Berlin? 

Regelmäßige PZR im JUPHIA am Savignyplatz in Berlin hilft Zahnerkrankungen zu vermeiden und dient der Früherkennung.

Durch eine regelmäßige gründliche Zahnreinigung können viele Zahnerkrankungen wie Karies, Parodontitis und deren Folgewirkungen vermieden werden. Schlechter Geschmack und Mundgeruch können wirkungsvoll bekämpft werden.
Sollte sich bei der professionellen Zahnreinigung im JUPHIA am Savignyplatz in Berlin tatsächlich ein Problem finden, das behandelt werden muss, so sorgen die regelmäßigen Intervalle der Prophylaxe dafür, dass dies meist im Anfangsstadium erkannt wird. Der Gang zum Zahnarzt wird selbstverständlich und vertrauensvoll und ist nicht länger mit Ängsten verbunden.

Zahnfleischbehandlung (Parodontologie)

Parodontitis entsteht vor allem durch schlechte Mundhygiene und ist eine entzündliche, durch spezielle Bakterien verursachte Erkrankung des Zahnhalteapparates. Zum Zahnhalteapparat gehören der Zahn, das Zahnfleisch, sowie der umliegende Knochen und Faserapparat.

Wie entsteht eine Parodontitis?

Wenn diese speziellen Bakterien sich in den vorhandenen Zahnbelägen vermehren und nicht entfernt werden, entstehen Konkremente, Ablagerungen in der Tiefe der Zahnfleischtaschen. Es kommt zu einer chronischen Zahnfleischentzündung.

Anzeichen für eine Parodontitis sind:

Wie wird die Parodontitis diagnostiziert?

Wie wird eine Parodontitis behandelt?

Nach erfolgreicher Vorbehandlung erfolgt die „geschlossene Kürettage“. Dabei erfolgt innerhalb von 24h Std. üblicherweise in zwei Sitzungen an aufeinander folgenden Tagen – das Scaling und Root Planning, die gründliche Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen mit Wurzelglättung. Wenn durch die Keimbestimmung eine hohe Anzahl aggressiver Keime nachgewiesen wurde, erfolgt anschließend eine unterstützende Antibiotikatherapie. Zur nachhaltigen Desinfektion und Keimreduktion in den behandelten Zahnfleischtaschen erfolgt eine Nachbehandlung gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen mit dem Laser Fidelis II plus. (Hierzu entnehmen Sie weitere Informationen bitte aus unserem Laser-Flyer oder unter der Rubrik Laserbehandlung auf dieser Website).
Nachbetreuung: In regelmäßigen Abständen erfolgen Nachkontrollen. Nach 3 Monaten wird der Therapieerfolg mit einer erneuten Messung der Taschen (Reevaluationsstatus) überprüft. Um dann den erreichten, gesunden Zustand zu halten und damit eine langfristige erfolgreiche Parodontitis-Eindämmung zu erreichen, muss in regelmäßigen Abständen eine Prophylaxe durchgeführt werden.

Was kostet die Behandlung?

Die Kosten hängen von dem individuellen Behandlungsablauf ab und werden von den gesetzlichen und privaten Kostenträgern zumeist mindestens anteilig bezahlt. Gerne beraten wir Sie persönlich in einem Gespräch und erstellen einen Heil- und Kostenplan.

Wurzelkanalbehandlung (Endodontie)

Eine Wurzelkanalbehandlung ist der Versuch, einen entzündeten oder toten Zahn zu erhalten. Das Zahninnere wird gereinigt und der Nervenkanal dauerhaft bakteriendicht verschlossen.

Wann macht man eine Wurzelbehandlung?

Der Zahnnerv im Inneren des Zahnes kann durch eine tiefe Karies angegriffen oder durch eine (äußere) Verletzung freigelegt werden. Die Bakterien im Zahn vermehren sich. Das Nervengewebe entzündet sich und stirbt ab. Dies bewirkt eine mitunter schmerzhafte Entzündungsreaktion, die die Auflösung des Knochens rund um die Wurzelspitze des Zahnes verursachen kann. Bei einer akuten Entzündung hat der Patient Schmerzen bis hin zur Schwellung mit Eiterbildung. Es gibt aber auch chronische Entzündungen, die unbemerkt bleiben, jedoch trotzdem eine Belastung und Gefahr für die Allgemeingesundheit darstellen. In diesen Fällen muss eine Wurzelkanalbehandlung gemacht werden!

Wann ist eine Wurzelkanalbehandlung sinnvoll?

Natürliche Zähne sollten erhalten werden („Der eigene Zahn ist immer der Beste“), wenn diese nicht zu locker oder zu stark zerstört sind. Eine moderne Wurzelkanalbehandlung lohnt sich, um hohe Folgekosten beim ansonsten notwendigen Lückenschluss zu vermeiden.

Wie läuft die Wurzelkanalbehandlung bei uns ab und warum ist der Einsatz moderner Technik so entscheidend für den Erfolg?

Was kostet die Wurzelkanalbehandlung?

Die vorgestellten hochwertigen Leistungen ermöglichen einen hervorragenden Langzeiterfolg bei der Wurzelkanalbehandlung, werden aber von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht voll übernommen. Wir erstellen Ihnen gerne einen detaillierten Kostenvoranschlag.
Wir gehen bei der Wurzelkanalbehandlung keine Kompromisse ein. Wir nehmen uns genügend Zeit für Sie und bieten Ihnen eine hochwertige und gewissenhafte Behandlung durch modernste Technik und qualifizierte Weiterbildung an.

Erneuerung defekten Zahnersatzes

Alter Zahnersatz weist oft erhebliche Schäden und Nachteile für die Patienten auf:

Schienen

Um Zähne und Kiefergelenke zu schützen, kann eine dünne Kunststoffschiene im Labor hergestellt werden. Mehr dazu.

Kieferorthopädie

In einigen Fällen kann es zum langfristigen Erhalt der Zähne, zum Schutz der Kiefergelenke und zur Prävention (Vorbeugung) von Parodontitis medizinisch sinnvoll sein, die Zähne zu begradigen. Lesen Sie hier mehr zu Kieferorthopädie.